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Sonstiges
Murphy's Laws
Unterteilung:
- Für
eilige -
- Ganze Liste
-
- Noch mehr
Gesetze -
-Murphys Ur-Gesetze-
unterteil in
(1) Grundlagen
(2) Technische Praxis
(3) Computer-Murphologie
(4)
Hierarchien u. Organisationen
(5) Politiker u. andere Subjekte
(6) Wissenschaften
(6A) Konstruktionslehre
(7) Murphologie im Büro
(8) Alltags-Murphologie
(9) Hierarchien
(10) Haushalt und Konsum
(11) Soziologie und Ethologie
(12) Nochmals Konsum
(13) Vorgesetzte u. andere Nieten
(14) Noch'n Vorgesetzter
(15) Polizei
(16) Finanzamt
(17) Schule
(18) Bürokratie - ultima ratio der Menschheit
Murphy`s
Gesetz: amerikanisch, formlos. Der Grundsatz, daß
alles, was nur möglich ist, schiefgeht. Ursprung unbekannt.
Funk und Wagnalis: Allgemeines College Wörterbuch, New
York
Auf englisch lautet es:
If anything can go wrong, it will.
Alles begann damit, daß 1949 US Air Force
Captain Edward A. Murphy, jr., Konstrukteur am Wright Field Aircraft Lab, eine
Ausrüstung entwickelte, die, von einem Testpiloten getragen, messen sollte,
wieviel Beschleunigung der menschliche Körper aushalten kann. Der Meßwandler war
mit 16 Sensoren versehen, die die Belastung messen sollten. Nachdem die
Entwicklung abgeschlossen war, wurde der Meßwandler zum Einsatzort geschickt, wo
das Gerät an einem Raketenschlitten angebracht wurde.
Als nächstes hörte Murphy, daß der Test schief
gegangen war. Da man seinen Meßwandler dafür verantwortlich machte, und es eine
sehr teure Panne war, begab es sich persönlich an den Einsatzort. Er vermutete
sogleich, daß die Störungsquelle der Anschluß des Dehnungsmessers sein. "Ein
Dehnungsmesser läßt sich nur auf zwei Arten anschließen: auf die richtige Art
oder in 90 Grad Abweichung von der richtigen Art".
Bei seinen Nachforschungen stellte Murphy
fest, daß der Dehungsmesser, wie er vermutet hatte, falsch angeschlossen worden
war. So formulierte er die ursprüngliche Form des Murphy-Gesetzes:
"Wenn es zwei oder mehr Möglichkeiten
gibt, etwas zu tun, und wenn eine dieser Möglichkeiten zu einer Katastrophe
führt, dann wird sich irgend jemand für genau diese Möglichkeit entscheiden."
Eine
vollständige Liste aller Gesetze von Murphy bereitzustellen ist förmlich
unmöglich, da es so viele gibt. Aber es werden immer mal wieder neue
hinzukommen.
Für die eiligen ein paar Auszüge
Murphy´s Gesetz § 29
Murphy´s Gesetz § 39
"Irren ist
menschlich - um die Lage aber wirklich ekelhaft zu machen, benötigt man
schon einen Computer".
Murphy's Gesetz der großen Brocken § 55
"Die Organisation
jeder Bürokratie ist wie ein Abwasserbecken; die großen Brocken schwimmen
immer nach oben"
Murphy's Wunschgesetz § 62
Murphy´s Gesetz § 44
"Wenn du zwei
Tasten auf einer Tatstatur gleichzeitig triffst, tippt immer die, die du
nicht willst".
Smith´s Gesetz § 74
Murphy´s Kardinal-Rätsel § 46
Ein Optimist
glaubt, daß wir in den besten aller möglichen Welten leben, ein Pessimist
fürchtet, daß das war ist.
Las Vegas Gesetz § 89
"Setze nie auf
einen Verlierer, in der Hoffnung daß er irgendwann Glück haben müßte"
Murphy´s Gesetz § 87
"Die Zeit, die es
dauert, die Lage wieder in Ordnung zu bringen, ist umgekehrt proportional zu
der Zeit, die es dauerte, die Unordnung zu machen"
Das Software-Gesetz § 26
"Wenn Baumeister
Gebäude bauten, so wie Programmierer Programme machen, dann würde der erste
Specht, der vorbeikommt, die Zivilisation zerstören"
Murphy´s Problemlösungs-Gesetz § 96
"Die Lösung eines
Problems besteht darin, jemanden (und etwas) zu finden, der das Problem
löst"
Murphy´s Pfützentest § 106
"Man weis nie, wie
tief eine Pfütze ist, bevor man hineingetreten ist"
Murphy´s Deutsches Spargesetz § 94
"In Deutschland
kommt es selten darauf an, was es kostet, sondern mehr, wie viel man dabei
spart"
Murphy´s goldene Regel § 40
Murphy´s Heftpflastergesetz § 60
"Es gibt zwei
Sorten Pflaster: Das eine hält nicht, das andere geht nicht ab"
Murphy´s Gesetz § 54
"In jeder Kette von
Berechnungen neigen Fehler dazu, am entgegengesetzten Ende einer Fehlersuche
aufzutreten"
Murphy´s Gesetz § 97
“Wenn man nur einen
Hammer hat, sieht alles aus wie ein Nagel”
Murphy´s Hane's Gesetz § 90
" Eine Grenze
dafür, wie schlimm es noch werden kann, ist nicht vorhanden"
Murphy´s Identitätsproblem § 66
Gesetz der Offenbarung § 78
Zeitzweifel § 56
"Ein Mann mit einer
Uhr weiß immer wie spät es ist, ein Mann mit zwei Uhren ist sich nie sicher"
Witten´s
Gesetz § 42
"Jedesmal wenn du
deine Fingernägel geschnitten hast, könntest du sie eine Stunde später
dringend wieder gebrauchen"
Unbekannt
Faxgerät: eine
Vorrichtung, die es jemanden am anderen Ende der Welt ermöglicht, einen mit
Arbeit zu überhäufen.
zurück
Hier die komplette
Liste:
§ 1 Murphy`s Gesetz
Wenn etwas schiefgehen kann, dann wird es auch schiefgehen!
Folgerungen:
- Nichts ist so leicht, wie es aussieht.
- Alles dauert länger, als man glaubt.
- Wenn es eine Möglichkeit gibt, daß Dinge
schiefgehen, so wird das schiefgehen, das den größten Schaden anrichtet.
- Wenn man feststellt, daß es vier Möglichkeiten
gibt, die eine Sache schiefgehen lassen können und man diese ausschaltet,
wird sich bestimmt noch eine fünfte finden.
- Dinge sich selbst überlassen, führt vom Regen in
die Traufe.
- Immer, wenn man etwas ernsthaft machen will,
kommt etwas andere dazwischen.
- Jede Lösung bringt neue Probleme.
- Es ist unmöglich, etwas ganz sicher zu machen,
denn Dummköpfe sind zu erfinderisch.
- Die Natur ergreift immer die Partei des
versteckten Fehlers.
- Mutter Natur ist ein böses Weib.
§ 2 Murphy`s Philosophie
Lächle............. morgen wird es noch schlimmer.
§ 3 Vervielfältigung von Murphy`s Gesetz
Alles geht auf einmal schief!
§ 4 Peter`s Erfolgsrezept:
Trau nur denen, die genausoviel zu verlieren haben wie du, wenn es nicht
klappt.
§ 5 Bürokratiegesetz:
In jeder Bürokratie vermehrt sich der Papierkram dadurch, daß du immer mehr
über immer weniger Arbeit berichtest. Dynamisches Gleichgewicht ist
erreicht, wenn du deine ganze Zeit dazu verwendest, um über das Nichts, das
du tust, zu berichten.
§ 6 Erfahrungsgesetz
Erfahrung ist eine ääußußerst nützliche Sache. Leider hat man sie
immer erst kurz nachdem man sie braucht.
§ 7 Erste Regel der höheren Minderwertigkeit
Lasse deine Vorgesetzen nie wissen, daß du besser bist als sie.
§ 8 Das Paradox der komplexen Vorgänge
Die einfachsten Dinge sind immer die, über die man am wenigsten weiß.
§ 9 Das "tierische" Gesetz
Kümmere dich um die Mücke, die Elefanten sollen selber auf sich aufpassen.
§ 10 Gesetz der Probleme
In jedem kleinen Problem steckt ein großes, das gern heraus möchte.
§ 11 Kontoweisheit
Wenn du genug auf dem Konto hast, dauert es wochenlang, ehe Überweisungen
ausgeführt werden; ist das Konto überzogen, wird jeder ausgestellte Scheck
schon am nächsten Tag vorgelegt.
§ 12 Schopenhauer`s Entropie-Gesetz
Wenn man einen Teelöffel Wein in ein Faß Jauche gießt, ist das Resultat
Jauche. Wenn man einen Löffel Jauche in ein Faß Wein gießt, ist das Resultat
ebenfalls Jauche.
§ 13 Langsam`s ornithologisches Axiom
Es ist schwierig, sich wie ein Adler in die Luft zu erheben, wenn man mit
Mastgänsen arbeitet.
§ 14 Mae West`s Erkenntnis
Irren ist menschlich, und das Gefühl dabei ist göttlich!
§ 15 Erfolgsmaxime
Erfolge finden stets im Verborgenen statt, nur die Mißerfolge sieht jeder.
§ 16 Gesetz der Trivialität
Die Zeit, die an einen Punkt der Tagesordnung verschwendet wird, wird im
umgekehrten Verhältnis zur erforderlichen Summe stehen.
§ 17 Anwendungsgesetz
Eine Unze Anwendung ist eine Tonne Denkens wert.
§ 18 Verzögerungstaktik
Je mehr man auf dem Gebiet der Verzögerung leistet, um so weniger braucht
man auf allen anderen Gebieten zu leisten.
§ 19 Verantwortlichkeit
Der Mann, der lächelt, wenn etwas schiefgeht, hat an jemanden gedacht, den
er verantwortlich machen kann.
§ 20 Flugzeug-Gesetz
Wenn mein Flugzeug Verspätung hat, so fliegt die Maschine, in die ich
umsteigen möchte, pünktlich ab.
§ 21 Die Regel von der Entwertung der Tatsachen
Informationen verändern sich beim Weg durch die Bürokratie.
§ 22 Expertengesetz
Ein Fachmann ist jemand, der immer mehr über immer weniger weiss, bis er
zuletzt absolut alles über nichts weiss.
§ 23 Dringlichkeitsgesetz
Dringlichkeit ist der Wichtigkeit umgekehrt proportional.
§ 24 Entscheidungsgrundsatz
Treffe nie eine Entscheidung, wenn du jemand anderen dafür finden kannst.
Ableitung:
Niemand führt eine Akte über Entscheidungen, die du
hättest treffen können, aber nicht trafst. Jeder erinnert sich aber an die
schlechten!
§ 25 Journalismus-Grundsatz
Je weiter entfernt sich eine Katastrophe oder ein Unfall ereignet, desto
grösser muß die Zahl der Toten und Verwundeten sein, um ein Artikel zu
werden.
§ 26 Softwaregesetz
Wenn Baumeister Gebäude bauten, so wie Programmierer Programme machen, dann
würde der erste Specht, der vorbeikommt, die Zivilisation zerstören.
§ 27 Gesetz des Ärgers
Wenn man an etwas arbeitet und man räumt ein Werkzeug weg, weil man sicher
ist, es nicht mehr zu brauchen, so wird man es sogleich benötigen.
§ 28 Suchgesetz
Das, was du suchst, findest du immer an dem Platz, an dem zu zuletzt
nachschaust.
§ 29 Standhaltigkeitsgesetz
Der Baum hält das tote Holz aufrecht.
Fazit: Dass etwas noch steht, heißt noch lange nicht, dass es nicht
tot ist.
§ 30 Shaw`s Grundsatz
Konstruiere ein System, das selbst ein Irrer anwenden kann, und so wird es
auch nur ein Irrer anwenden wollen.
§ 31 Regel der Idole
Wenn jemand, den man tief bewundert und respektiert, in tiefe Gedanken
versunken scheint, dann denkt er wahrscheinlich gerade ans Mittagessen.
§ 32 Das Briefschreib-Gesetz
Das Beste, um neue Gedanken auszulösen, ist, den Brief zuzukleben.
§ 33 Gottlieb`s Regel
Der Chef, der versucht, seine Angestellten mit der Kenntnis von kniffligen
Einzelheiten zu beeindrucken, hat sein Ziel aus den Augen verloren.
§ 34 "Kaufkater"
Egal, wie lange und mühselig man versucht, einen Gegenstand zu kaufen, wird
er, nachdem man ihn gekauft hat, irgendwo billiger verkauft werden.
§ 35 Ordnungsgesetz
Alles, was Du in Ordnung zu bringen versuchst, wird länger dauern und Dich
mehr kosten, als Du dachtest.
§ 36 Diskussionsgrundsatz
Diskutiere nie mit einem Irren - die Leute könnten den Unterschied nicht
feststellen.
§ 37 Vorführeffekt
Maschinen, die versagt haben, funktionieren einwandfrei, wenn der
Kundendienst ankommt.
§ 38 Zeitparadoxon
Man hat niemals Zeit, es richtig zu machen, aber immer Zeit, es noch einmal
zu machen.
§ 39 Irren ist menschlich
Irren ist menschlich - um die Lage wirklich ekelhaft zu machen, benötigt man
schon einen Computer.
§ 40 Murphys goldene Regel
Wer zahlt, schafft an.
§ 41 Nichtrauchergesetz
Die Neigung des Rauches, ins Gesicht von jemand zu ziehen, hängt direkt mit
der Rauchempfindlichkeit dieser Person zusammen.
§ 42 Witten`s Gesetz
Jedesmal, wenn du deine Fingernägel geschnitten hast, könntest du sie eine
Stunde später gebrauchen.
§ 43 Ablenkungsmaxime
Wenn eine Situation ungeteilte Aufmerksamkeit erfordert, wird gleichzeitig
eine starke Ablenkung stören.
§ 44 Devries` Klemme
Wenn du zwei Tasten auf der Computertastatur gleichzeitig triffst, tippt
die, die du nicht willst.
§ 45 Wyszkowski`s Theorie
Ungeachtet der Einheiten, die entweder vom Lieferanten oder Käufer benötigt
werden, sollte der Hersteller eigenmächtig seine eigenen Einheiten
verwenden, die nur mit denen des Lieferanten oder Käufers auf dem Wege von
geheimnisvollen und unnatürlichen Umänderungsfaktoren zu verwenden sind.
§ 46 Jone`s Gesetz für Zoos und Museen
Die interessantesten Exemplare sind nicht beschriftet.
§ 47 Das Kardinal-Rätsel
Ein Optimist glaubt, daß wir in der besten aller möglichen Welten leben; ein
Pessimist fürchtet, daß das wahr ist.
§ 48 Lehre der scharfen Aufsicht
Genau in dem Augenblick, in dem du dich zurücklehnst, um zu entspannen,
kommt der Chef ins Büro.
§ 49 Hierarchie-Gesetz
Die Verallgemeinerung von Unzuständigkeiten steht im direkten Verhältnis zur
Bedeutung in der Hierarchie.
§ 50 Vail`s Grundsatz
In jedem von Menschen geführten Unternehmen sucht sich die Arbeit die
niedrigste Stufe der Hierarchie.
§ 51 Unfähigkeitsgesetz
Unfähigkeit plus Unfähigkeit ist gleich Unfähigkeit.
§ 52 Trägheitsgesetz
Wo ein Wille ist, gibt`s auch ein "geht nicht".
§ 53 Fehlergesetz
In jeder Kette von Berechnungen neigen Fehler dazu, am entgegengesetzten
Ende deiner Fehlersuche aufzutreten.
§ 54 Deutsches Spargesetz
In Deutschland kommt es nicht darauf an, wieviel etwas kostet, sondern
wieviel man dabei spart.
§ 55 Gesetz der großen Brocken
Die Organisation jeder Bürokratie ist wie ein Abwasserbecken; die großen
Brocken kommen immer nach oben.
§ 56 Zeitzweifel
Ein Mann mit einer Uhr weiß, wie spät es ist. Ein Mann mit zwei Uhren ist
sich nie sicher.
§ 57 Mangelgrundsatz
Verbringe genügend Zeit, den Mangel zu bestätigen, und der Mangel wird
verschwinden.
§ 58 Parkinson`s fünftes Gesetz
Wenn es einen Weg gibt, eine wichtige Entscheidung zu verzögern, so wird ihn
eine gute Bürokratie, ob öffentlich oder privat, finden.
§ 59 Prinzip der gemeinsamen Planung
Alles, was man ändern kann, wird solange verändert, bis es zu spät ist, um
noch etwas zu ändern.
§ 60 Heftpflastergesetz
Es gibt zwei Sorten Heftpflaster: Das eine hält nicht, das andere geht nicht
ab.
§ 61 Menschenarten
Es gibt vier Arten von Menschen:
Solche, die sich ruhig verhalten und nichts tun, solche, die über das
Ruhigverhalten reden und nichts tun, solche, die etwas tun und solche, die
über Arbeit reden.
§ 62 Wunschgesetz
Die Wahrscheinlichkeit des Geschehens steht im umgekehrten Verhältnis zum
Wunsch.
§ 63 Hecht`s Gesetz
Niemals ist die Gelegenheit so günstig wie gerade jetzt, um etwas zu
verschieben, was du nicht erledigen möchtest.
§ 64 Unvermeidlichkeits-Theorem
Je höher die Kosten sind, um einen Plan
auszuführen, desto geringer ist die Chance, den Plan fallen zu lassen -
sogar, wenn er nachträglich überflüssig wird.
Ableitung:
Je höher das Ansehen der Leute, die hinter dem Plan
stehen, ist, desto winziger die Chance, ihn fallen zu lassen.
§ 65 Gesetz der sozialen Wirtschaft
In einem hierachischen System wächst das Gehalt für eine gestellte Aufgabe
im umgekehrten Verhältnis zur Unannehmlichkeit und Schwierigkeit der
Aufgabe.
§ 66 Identitätskrise
Keine zwei identischen Teile sind gleich.
§ 67 Wahrscheinlichkeitsgesetz
Ganz egal was schiefgeht, es wird wahrscheinlich richtig aussehen.
§ 68 Bibliothekengesetz
Es gibt keine Antworten, nur Querverweise.
§ 69 Mistgrundsatz
Wenn man einmal "Mist gebaut" hat, wird alles nur noch schlimmer, wenn man
versucht, es wieder in Ordnung zu bringen.
§ 70 Diskussionsregel
Zwei Monologe sind noch lange kein Dialog.
§ 71 Konferenzgesetz
Diejenigen, die aus vergangenen Konferenzen nichts lernen, sind dazu
verdammt, sie zu wiederholen.
§ 72 Match`s Lebensregel
Ein Dummkopf in einer hohen Stellung ist wie ein Mann auf dem Gipfel eines
hohen Berges; alles erscheint ihm sehr klein, und er wirkt auch auf jeden
klein.
§ 73 Radfahrgesetz
Ganz egal, welchen Weg man nimmt, es geht immer aufwärts und gegen den Wind.
§ 74 Smith`s Gesetz
Ein richtiges Problem hat keine Lösung.
§ 75 MacDonald`s Erstes Gesetz
Es ist hart, versetzt zu werden, wenn du eigentlich überflüssig bist.
§ 76 Tabelle der wichtigsten Ausreden
- Das haben wir schon immer so gemacht.
- Ich wußte nicht, daß es Ihnen so eilt.
- Unsere Abteilung ist dafür nicht zuständig.
- Es hat mir keiner gesagt.
- Ich warte noch auf eine Genehmigung.
- Woher soll ich wissen, daß das eine Ausnahme
ist?
- Das macht immer Herr Meier.
- Fragen Sie bitte den Chef, wenn er kommt.
- So etwas ist uns noch nie passiert.
- Ich dachte, das wäre nicht so wichtig.
- Ich hatte so viel zu tun, ich bin gar nicht dazu
gekommen.
- Ich dachte, das hätte ich Ihnen gesagt.
- Dafür bin ich nicht eingestellt worden.
§ 77 Reparatur-Gesetz
Du kannst nichts reparieren, wenn`s nicht kaputt ist.
§ 78 Gesetz der Offenbarung
Der versteckte Fehler bleibt nie unentdeckt.
§ 79 Ausschußmaxime
Die Wirksamkeit einer Ausschußsitzung steht im umgekehrten Verhälötnis zur
Zahl der Teilnehmer und der Zeit der Beratungen.
§ 80 Informationsgrundsatz
Die einzig wichtige Information in einer Hierarchie ist: Wer darf was
wissen?
§ 81 McGee`s erstes Gesetz
Es ist erstaunlich, wie lange es dauert, etwas zu erledigen, woran man nicht
arbeitet.
§ 82 Murphy`s Gesetz für Behörden
Wenn etwas schiefgehen kann, dann geht es in dreifacher Ausfertigung schief.
§ 83 Gesetz der Normalverteilung
Was immer den Ventilator trifft, es wird nicht gleichmäßig verteilt.
§ 84 Fehlbesetzungstheorie
In jeder Organisation gibt es eine bestimmte Anzahl von Positionen, die mit
Versagern besetzt werden müssen.
Ableitung:
Sobald ein Versager aus der Organisation ausscheidet, muß ein neuer
eingestellt werden.
§ 85 Das Wurst-Prinzip
Menschen, die gerne Wurst essen und die Gesetze respektieren, sollten nicht
zusehen, wie sie gemacht werden.
§ 86 Kaufkater-Gesetz
Wenn man lange und mühselig versucht, einen Gegenstand zu kaufen, so wird
er, nachdem man ihn endlich gekauft hat, irgendwo billiger verkauft werden.
§ 87 Gesetz der Wiederherstellung
Die Zeit, die es dauert, die Lage wieder in Ordnung
zu bringen, ist umgekehrt proportional zu der Zeit, die es dauerte, die
Unordnung zu machen.
Beispiel 1:
Es dauert länger, die Vase wieder zusammenzukleben als sie zu zerbrechen.
Beispiel 2:
Es dauert länger, x-Pfund abzunehmen, als x-Pfund zuzunehmen.
§ 88 Ausleihgesetz
Es gehen nur die Bücher durchs Ausleihen verloren, die man unbedingt
behalten möchte.
§ 89 Das Las Vegas-Gesetz
Setze nie in der Hoffnung auf einen Verlierer, daß er ja irgendwann Glück
haben müßte.
§ 90 Hane' s Gesetz
Eine Grenze dafür, wie schlimm es noch werden kann, ist nicht vorhanden.
§ 91 Haushaltsgesetz
Ausnahmen bestätigen die Regel und ruinieren den Haushalt
§ 92 Die Regel des Mars
Jeder, der von außerhalb der Stadt kommt, ist ein Fachmann.
§ 93 Regel im Umgang mit Behörden
Wenn die amtlichen Richtlinien nicht auf dein Problem passen, ändere einfach
das Problem.
§ 94 Das Guppy-Gesetz
Werden enorme Ausgaben in genügend kleine Teile aufgeteilt, hat die
Öffentlichkeit nicht mehr den Einblick.
Ableitung:
Genügend Schmarotzer können ein Vermögen verbrauchen.
§ 95 Nörgler Gesetz
Die Nörgler sind die einzigen, die im Leben immer das finden, wonach sie
gesucht haben.
§ 96 Problemlösungsgesetz
Die Lösung eines Problems besteht darin, jemanden zu finden, der das Problem
löst.
§ 97 Hammergrundsatz
Wenn man bloß einen Hammer hat, sieht alles aus wie ein Nagel.
§ 98 Fachmann-Maxime
Ein Fachmann ist eine Person, die kleine Fehler vermeidet, während sie dem
großen Irrtum entgegengeht.
§ 99 Telekinesegesetz
Alle unbeseelten Gegenstände können sich gerade so weit bewegen, daß sie
einem im Weg sind.
§ 100 Genehmigungsregel
Die Genehmigung für ein Vorhaben wird nur gewährt, wenn keiner der
Bevollmächtigten dafür verantwortlich gemacht werden kann, wenn es
scheitert, sondern nur, wenn alle Bevollmächtigten die Anerkennung für sich
in Anspruch nehmen können, wenn es gelingt.
§ 101 Lowery's Gesetz
Wenn es klemmt - wende Gewalt an. Wenn es kaputt geht, hätte es sowieso
erneuert werden müssen.
§ 102 Knagg`s Ableitung von Murphy's Gesetz
Je verwickelter und hochtrabender ein Plan ist, desto eher geht er schief.
§ 103 Parkinson's erstes Gesetz
Arbeit braucht man, um die vorhandene Zeit bis zur Beendigung auszufüllen;
das, was getan werden muß, nimmt im direkten Verhältnis zur Zeit, die man
zur Beendigung braucht, an bemerkenswerter Wichtigkeit und Komplikation zu.
§ 104 Gesetz der großen Probleme
In jedem großen Problem steckt ein kleines, das gern raus möchte.
§ 105 Präzisionsregel
Messe mit dem Micrometer.
Reiße mit der Kreide an.
Trenne mit der Axt.
§ 106 Pfützentest
Man weiß nie, wie tief eine Pfütze ist, bevor man nicht hineingetreten ist.
§ 107 Staugesetz
Die andere Spur im Stau auf der Autobahn bewegt sich immer schneller.
zurück
Und noch mehr Gesetze
| [1. Gesetz] |
* Wenn
irgend etwas schief gehen kann, dann geht es schief.
* Folgerungen:
>> Nichts ist so leicht wie es aussieht.
>> Alles dauert länger als man glaubt.
>> Wenn bei mehreren Dingen die Gefahr besteht, dass sie schief gehen,
wird genau
das schief gehen, was den größtmöglichsten Schaden anrichtet.
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| [2. Gesetz] |
* Wenn
man annimmt, dass ein Projekt auf vier unterschiedliche Arten schief gehen
kann
und alle diese verhindert, taucht urplötzlich eine fünfte auf.
* Wenn man Dinge sich selbst überlässt, tendieren sie dazu, sich vom
schlechten Zustand
zu einem noch schlechteren zu entwickeln.
* Immer wenn man sich anschickt, etwas zu tun, muß irgend etwas anderes noch
vorher
getan werden.
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| [3. Gesetz] |
* Jede
Problemlösung verursacht neue Probleme.
* Es ist unmöglich, etwas idiotensicher zu machen, weil Idioten so genial
sind.
* Mutter Natur ist immer auf der Seite des Fehlers.
* Murphys Philosophie:
>> Lächle... morgen wird alles noch schlimmer!
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| [4. Gesetz] |
* Murphys Proportionalitätskonstante:
>> Alle Dinge werden direkt proportional zu ihren Wert beschädigt.
* Quantisierte Formulierung von Murphys Gesetz:
>> Alles geht auf einmal schief.
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| [5. Gesetz] |
* O'Tooles Kommentierung von Murphys Gesetz:
>> Murphy war ein Optimist.
* Zymurgy's Interpretation von Murphys Gesetz:
>> Wenn es regnet, gießt es in Strömen.
* Boling's Postulat:
>> Wenn sie sich wohlfühlen, machen sie sich keine Sorgen - es geht
wieder vorbei.
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| [6. Gesetz] |
* Scotts erstes Gesetz:
>> Egal, was schief geht - man sieht es ihm zuerst nicht an.
* Scotts zweites Gesetz:
>> Wenn man einen Fehler gefunden und endlich korrigiert hat, stellt
sich heraus, dass
die erste Version richtig war.
* Folgerung:
>> Nachdem sich die Korrektur plötzlich als falsch herausstellte, ist
es unmöglich, den
Originalzustand wiederherzustellen.
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| [7. Gesetz] |
* Finagles erstes Gesetz:
>> Wenn ein Experiment funktioniert, ist irgend etwas nicht in Ordnung.
* Finagles zweites Gesetz:
>> Unabhängig vom Resultat eines Experimentes wird es immer jemanden
geben,
(a) der es falsch interpretiert,
(b) der es trickreich frisiert oder
(c) der glaubt, dass es seiner eigenen Lieblingstheorie
entspricht.
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| [8. Gesetz] |
* Finagles drittes Gesetz:
>> In einer beliebigen Datensammlung ist der Fehler dort, wo die Daten
ganz
offensichtlich richtig sind und deshalb nicht überprüft werden
müssen.
* Folgerungen:
(1) Jemand, den man um Hilfe bittet, wird den Fehler auch nicht finden.
(2) Jeder, der zufällig einen Blick darauf wirft, aber gar nicht nach
seinen Rat gefragt
wurde, sieht den Fehler sofort.
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| [9. Gesetz] |
* Klipsteins Gesetze:
(1) Eine patentreife Erfindung wurde stets eine Woche vorher schon von
einem
firmenunabhängigen Techniker in ganz ähnlicher Form angemeldet.
(2) Die Einhaltung von Lieferterminen ist umgekehrt proportional den
Beteuerungen
über ihre Einhaltung.
(3) Einheiten werden immer in der unüblichsten Form angegeben,
Geschwindigkeiten z.B. in Angström pro Woche.
(4) Zugeschnittene Drähte sind immer zu kurz.
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| [10. Gesetz] |
* Gesetze der Entwicklung und Fertigung:
(1) Toleranzen summieren sich einseitig stets in die Richtung, die
maximale
Schwierigkeiten bei der Fertigung verursacht.
(2) Wenn ein Projekt n Bauelemente benötigt, werden davon n-1
Bauelemente im
Lager sein.
(3) Motoren drehen sich stets in die falsche Richtung.
(4) Eine vor Zerstörung geschützte Schaltung wird andere
Schaltungsteile zerstören.
(5) Ein mit einer Sicherung geschützter Transistor wird stets zuerst
hochgehen, um
die Sicherung zu schützen.
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| [11. Gesetz] |
* Gesetze der Entwicklung und Fertigung (ff.):
(6) Fehler treten immer erst nach der Endprüfung auf.
(7) Ein Bauelement oder Meßgerät wird lang genug, aber nicht länger
funktionieren,
bis es die Eingangskontrolle erfolgreich passiert hat.
(8) Nach dem Lösen der letzten von 16 Befestigungsschrauben stellt sich
heraus, daß
die falsche Abdeckung geöffnet wurde.
(9) Wenn alle 16 Schrauben wieder angezogen sind, stellt sich heraus,
daß die Gummi-
dichtung vergessen wurde.
(10) Sobald ein Gerät vollständig zusammengebaut ist, finden sich
übriggebliebene
Bauelemente auf dem Tisch.
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| [12. Gesetz] |
* Universell anwendbare Regeln für gutgläubige Ingenieure:
(1) In jede Berechnung wird sich auch jeder mögliche Fehler
einschleichen.
(2) In jeder Formel sind alle Konstanten (besonders solche, die aus
Ingenieur-
Handbüchern stammen) als Variablen zu behandeln.
(3) Hauptänderungen einer Entwicklung werden immer dann notwendig, wenn
bereits die
Fertigung läuft.
(4) Aufbau- und Betriebsanleitungen, die zusammen mit den Geräten
versandt werden,
werden bei der Wareneingangskontrolle sofort weggeworfen.
(5) Wenn mehr als eine Person für eine Fehlkalkulation verantwortlich
ist, ist keiner der
Schuldige.
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| [13. Gesetz] |
* Johnson's Anwendungsregel:
>> Falls eine Ausgabe einer Fachzeitschrift vermisst wird, ist es genau
die Ausgabe,
die in diesem Momentam am dringensten benötigt wird.
* Erweiterung:
>> Alle Bekannten haben gerade diese Ausgabe entweder verloren, sie
weggeworfen
oder finden sie selbst nicht.
* Richard's Regel zum Eigentum:
(1) Wenn man Dinge nur lange genug aufbewahrt, kann man sie danach auch
sicher
wegwerfen.
(2) Wirft man hingegen etwas weg, so braucht man es genau in dem
Augenblick, in
dem es nicht mehr greifbar ist.
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| [14. Gesetz] |
* Lewis's Regel zur Preisermittlung:
>> Unabhängig vom Aufwand an Zeit und Mühe zur Ermittlung einer
günstigen
Einkaufsquelle wird ein Gegenstand, nachdem man ihn gekauft hat,
im Nachbarladen
billiger angeboten.
* Klipstein's Regel für Spezifikationen:
>> In Spezifikationen ersetzt Murphy's Gesetz das von Ohm.
* Osborn's mathematische Regel:
>> Variablen sind unerwünscht; Konstanten gibt es nicht.
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| [15. Gesetz] |
* Regel vom verlorenen Meter:
>> Bei dem Entwurf eines Gerätes können keine Über-Alles-Abmessungen am
Freitag
nach 16.40 Uhr ermittelt werden..
* Folgerung:
>> Die korrekten Über-Alles-Abmessungen finden sich am Montag um 9.01
Uhr wie von
selbst.
* Etorre's Beobachtungen vom Verkehr:
>> Auf der anderen Fahrspur kommt man immer schneller voran.
* Gesetz der angewandten Planung:
>> Auf dem Teil, das bei der Planung einer Einrichtung vergessen wurde,
basieren
75% der Funktion.
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| [16. Gesetz] |
* Gesetz der Änderung:
>> Je unnützer eine Modifikation erscheint, desto größer ist die
Chance, daß sie bei
einer Planänderung berücksichtigt wird.
* Die Snafu Gleichungen:
(1) Ist ein Problem mit n Gleichungen gegeben, so gibt es n+1
Unbekannte.
(2) Der Teil einer Information, der am dringesten benötigt wird, ist
als letzter verfügbar.
(3) Erst wenn alle Möglichkeiten zur Lösung eines Problems
durchgespielt sind und
versagen, wird es eine Lösung geben, einfach und augenfällig, klar
verständllich für
jedermann.
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| [17. Gesetz] |
* Gesetze zur Computer-Programmierung:
(1) Jedes Programm, das läuft, ist veraltet.
(2) Jedes andere Programm kostet mehr und ist langsamer.
(3) Ist ein Programm brauchbar, dann wird es sofort durch ein anderes
ersetzt.
(4) Ist ein Programm unbrauchbar, dann wird es veröffentlicht.
(5) Jedes Programm wird so erweitert, daß es sämtlichen zur Verfügung
stehenden
Speicherplatz belegt.
(6) Der Wert eines Programms ist proportional zum Gewicht seines
ausgedruckten
Papiers.
(7) Die Programm-Komplexität wächst so lange, bis sie das
Leistungsvermögen des
Programmierers übersteigt.
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| [18. Gesetz] |
* Troutman's Programmier-Gesetze:
(1) Selbst wenn eine Probeinstallation ohne jede Beanstandung
funktioniert, werden alle
Nachfolgeinstallationen nicht laufen.
(2) Erst wenn ein Programm schon mindestens sechs Monate verkauft ist,
wird der
schwerwiegenste Fehler entdeckt.
(3) Job-Control-Lochkarten, die eigentlich nicht in falscher
Reihenfolge sein können, sind
mit Sicherheit falsch sortiert.
(4) Austauschbare Bänder sind nicht austauschbar.
(5) Wenn der Eingabeteil eines Programms alle unzulässigen Eingaben
zurückweisen
soll, wird ein genialer Idiot eine Methode entdecken, unsinnige
Daten trotzdem in
den Rechner einzugeben.
(6) Das Fluchen ist die Sprache, die alle Programmierer am besten
beherrschen.
|
| |
| [19. Gesetz] |
* Gilb's Gesetze der Unzuverlässigkeit:
(1) Computer sind unzuverlässig, aber Menschen sind noch
unzuverlässiger.
(2) Jedes von menschlicher Zuverlässigkeit abhängige System ist
unzuverlässig.
(3) Unerfindliche Fehler sind in ihrer Mannigfaltigkeit unbegrenzt. Im
Gegensatz dazu
sind offensichtliche Fehler per Definition in ihren Auswirkungen
beschränkt.
* Brook's Gesetz:
>> Personelle Erweiterungen für ein verspätetes Softwareprojekt fördern
die
Verzögerung.
|
| |
| [20. Gesetz] |
* Lubarsky's Gesetz der kybernetischen Insektenkunde:
>> Da gibt es immer einen "bug" mehr.
* Shaw's Prinzip:
>> Entwickle ein System, das narrensicher ist und nur ein Narr wird es
benutzen wollen.
* IBM's Arbeitsprinzip:
>> Maschinen sollen arbeiten; Menschen sollen denken.
|
| |
| [21. Gesetz] |
* Regel über die Perversion der Natur:
>> Man kann nicht erfolgreich vorausbestimmen, auf welche Seite des
Brotes die
Butter kommt.
* Jenning's Folgerung:
>> Die Möglichkeit, daß ein Marmeladenbrot mit der Marmeladenseite nach
unten auf
den Boden fällt, ist direkt proportional zu dem Wert des Teppichs.
* Gesetz der selektiven Schwerkraft:
>> Ein Ding fällt so zu Boden, daß es den größtmöglichen Schaden
anrichtet.
* Klipstein's Folgerung:
>> Die empfindlichsten Bauteile werden zuerst herunterfallen.
|
| |
| [22. Gesetz] |
* Anthony's Werkstattgesetz:
>> Jedes herunterfallende Werkzeug rollt mit Sicherheit in die
hinterste und dunkelste
Ecke der Werkstatt.
* Zusatz:
>> Auf dem Weg in diese Ecke trifft es auf jeden Fall zuerst einmal den
großen Zeh.
* Paul's Gesetz:
>> Man kann nicht vom Boden fallen.
* Johnson's Gesetz:
>> Wenn eine mechanische Vorrichtung ausfällt, dann passiert das gerade
im
unangenehmsten Augenblick.
|
| |
| [23. Gesetz] |
* Schmidt's Gesetz:
>> Wenn man mit einem Maßstab lange genug misst, zerbricht er.
* Fudd's Gesetz:
>> Wenn man etwas nur hart genug anschlägt, wird es umfallen.
* Cahn's Axiom:
>> Wenn nichts mehr geht, sollte man einfach in der Bedienungsanleitung
nachlesen.
|
| |
| [24. Gesetz] |
* Gesetz der Forschung:
>> Genügend Forschung wird ganz bestimmt die eigenen Theorien
unterstützen.
* Maier's Gesetz:
>> Wenn die Fakten nicht mit der Theorie übereinstimmen, müssen die
Fakten
vernichtet werden.
* Folgerungen:
(1) Je umfassender eine Theorie ist, desto besser ist sie.
(2) Ein Experiment muß nochmals überdacht werden, wenn nicht mehr als
50% der
erzielten Messungen die aufgestellte Theorie unterstützen.
|
| |
| [25. Gesetz] |
* William's und Holland's Gesetz:
>> Wenn man genug Daten gesammelt hat, läßt sich mit statistischen
Methoden alles
beweisen.
* Edington's Theorie:
>> Die Zahl der verschieden Hypothesen zur Erklärung eines bestimmten
biologischen
Problems ist umgekeht proportional zum darüber vorhanden Wissen.
* Peer's Gesetz:
>> Die Lösung für ein Problem verändert die Art des Problems.
|
| |
| [26. Gesetz] |
* Young's Gesetz:
>> Alle großen Entdeckungen wurden aufgrund eines Fehlers gemacht.
* Folgerung:
>> Je größer das Kapital, desto länger dauert es die Fehler zu machen.
* Hoare's Gesetzmäßigkeit großer Probleme:
>> Hinter jedem großen Problem steckt ein kleineres, das nur darauf
wartet,
hervortreten zu können.
* Fett's Laborgesetz:
>> Wiederhole nie einen erfolgreich verlaufenden Versuch.
|
| |
| [27. Gesetz] |
* Wyszowski's Gesetz:
>> Kein Experiment ist reproduzierbar.
* Der Sinnlosigkeitsfaktor:
>> Kein Experiment ist vollkommen unbrauchbar; es kann immer noch als
schlechtes
Beispiel verwendet werden.
* Parkinson's Gesetz:
>> Der Fortschritt der Wissenschaft verhält sich umgekehrt proportional
zur Anzahl der
entsprechenden Veröffentlichungen in Fachzeitschriften.
|
| |
| [28. Gesetz] |
* Meskimen's Gesetz:
>> Man hat nie genug Zeit, um etwas richtig zu machen,
jedoch hat man immer Zeit etwas nochmal zu machen.
* Heller's Gesetz der Hierachiologie:
>> Der erste Mythos des Managment ist, daß es überhaupt existiert.
* Johnson's Folgerung:
>> In Wirklichkeit weiß niemand, was gerade wo in einer Organisation
abläuft.
|
| |
| [29. Gesetz] |
* Das Peter Prinzip:
>> In einer Hierarchie strebt jeder Angestellte danach, bis in den
Bereich seiner
Inkompetenz aufzusteigen.
* 1.Folgerung:
>> Irgendwann wird jeder Posten mit einem Angestellten besetzt, der
unfähig zur
Ausführung seiner Aufgaben ist.
* 2.Folgerung:
>> Die Arbeit wird von solchen Arbeitskräfte erledigt, die in der
Hierarchie noch nicht an
der letzten Stufe angelangt sind.
|
| |
| [30. Gesetz] |
* Peter's Beobachtung:
>> Super-Kompetenz ist anrüchiger als Inkompetenz.
* Peter's Gesetz der Entwicklung:
>> Kompetenz enthält immer ein Keim Inkompetenz.
* Peter's Theorem:
>> Inkompetenz plus Inkompetenz ergibt Inkompetenz.
|
| |
| [31. Gesetz] |
* Peter's Gesetz der Substitution:
>> Achte auf deine Maulwurfshügel, die Berge passen auf sich selber
auf.
* Peter's Prognose:
>> Verwende nur genügend Zeit, um deine Vorstellung zu festigen; dann
werden deine
Vorstellungen unwichtig.
* Peter's Gesetz der Leistung:
>> Ein Gramm Aussehen ist mehr wert als ein Pfund Leistung.
|
| |
| [32. Gesetz] |
* Imhof's Gesetz:
>> Die Organisation einer Bürokratie ähnelt sehr stark einem Faulturm;
die dicksten
Brocken steigen immer nach oben.
* Parkinson's 2.Gesetz:
>> Wenn es irgend einen Weg gibt, eine Entscheidung zu verzögern, so
wird eine gute
Bürokratie, egal ob öffentlich oder privatwirtschaftlich, diesen
Weg finden.
* Soziologisches Gesetz der Oligarchie:
>> Bei jeder organisierten Aktivität, unabhängig von der Umgebung,
werden sich wenige
als oligarchische Führer herausbilden, aber die anderen werden
ihnen folgen.
|
| |
| [33. Gesetz] |
* Öser's Gesetz:
>> Es herrscht unter Personen in gehobenen Positionen die Tendenz vor,
die ganze Zeit
damit zuzubringen, Tagungen zu besuchen und Briefe zu
unterzeichnen.
* Cornell's Gesetz:
>> Autoritäten neigen dazu, Arbeiten solchen Personen zuzuweisen, die
am wenigsten
davon verstehen.
* Zxmurgy's Gesetz der freiwilligen Arbeit:
>> Für Arbeiten, die bereits erledigt sind, findet man immer genug
Freiwillige.
|
| |
| [34. Gesetz] |
* Gesetz der Verständigung:
>> Das unvermeidbare Ergebnis einer verbesserten Verständigung
innerhalb einer
Hierarchie kann nur eine größere Wahrscheinlichkeit von
Mißverständnissen sein.
* Dow's Gesetz:
>> Je höher man in einer Hierarchie vordringt, um so größer ist die
Konfusion, die man
dort vorfindet.
* Ehernes Heeres-Grundsatz:
>> Jeder Befehl, der mißverstanden werden könnte, wird mißverstanden.
|
| |
| [35. Gesetz] |
* Spark's zehn Regeln für Projektmanager (1.Teil):
(1) Bemühen Sie sich, sehr wichtig zu wirken.
(2) Versuchen Sie, möglichst oft zusammen mit wichtigen Personen
gesehen zu
werden.
(3) Sprechen Sie mit Autorität; wenn möglich verwenden Sie nur
überprüfte und
einleuchtende Argumente.
(4) Versteigern Sie sich nicht ins Argumentieren. Wenn Sie in die Enge
getrieben
werden, stellen Sie eine alltägliche Frage, lehnen sich mit einem
zufriedenen
Lächeln zurück und während sich Ihr Kontrahend sein weiteres
Vorgehen überdenkt,
wechseln Sie das Thema.
(5) Hören Sie aufmerksam zu, wenn andere ein Problem diskutieren.
Stürzen Sie sich
auf ein möglichst einfaches Statment und booten Sie die anderen
damit aus.
|
| |
| [36. Gesetz] |
* Spark's zehn Regeln für Projektmanager (2.Teil):
(6) Wenn ein Untergebener eine gute Frage stellt, schauen Sie ihn an,
als wäre er nicht
ganz bei Sinnen. Wenn er dann beschämt den Blick zu Boden senkt,
stellen Sie
ihm die gleiche Frage in anderer Form.
(7) Erklimmen Sie eine exzellente Position, doch bleiben Sie meist
außer Sicht, und
stellen Sie sich nicht ins Rampenlicht.
(8) Laufen Sie außerhalb Ihres Büros immer schnellen Schrittes; es
bewahrt Sie vor
Fragen von Untergebenen und Vorgesetzen.
(9) Halten Sie Ihre Bürotür immer geschlossen. Erstens hält das
Besucher fern, und
zweitens sieht es immer so aus, als ob Sie in einer wichtigen
Konferenz wären.
(10) Geben Sie nur mündliche Befehle. Schreiben Sie niemals etwas nieder,
was in
eine "Watergate-Akte" rutschen könnte.
|
| |
| [37. Gesetz] |
* Wahrheiten des Managements:
(1) Denke bevor Du handelst; es ist nicht dein Geld, was das Denken
kostet.
(2) Jedes gute Management ist der Ausdruck einer großen Idee.
(3) Kein Untergebener macht sich die Mühe, zu beweisen, daß er sich
geirrt hat.
(4) Wenn schon komplizierte Berechnungen notwendig sind, um eine
Entscheidung zu
rechtfertigen, dann verzichte besser auf die Rechtfertigung.
|
| |
| [38. Gesetz] |
* Regeln der Arbeit:
(1) Es spielt keine Rolle, wieviel Sie arbeiten, denn Sie werden nie
genug machen.
(2) Was Sie gerade nicht bearbeiten ist immer viel wichtiger als das,
was Sie gerade
bearbeiten.
* Match's Maxime:
>> Ein Narr in einem hohen Rang ist wie ein Mann auf der Spitze eines
hohen Berges;
alles unter ihm scheint sehr klein zu sein, und er wiederum kommt
jedem, der unten
steht, sehr klein vor.
* Eisernes Gesetz der Verteilung:
>> Die, die sowieso schon alles haben, kriegen noch mehr.
|
| |
| [39. Gesetz] |
* H.
L. Mecken's Gesetz:
>> Die, die es können, machen es.
Die, die es nicht können, lehren es.
* Martin's Erweiterung:
>> Die, die es nicht lehren können, befehlen es.
* Jones's Gesetz:
>> Derjenige, der lächeln kann, wenn etwas schiefgeht, denkt gerade an
jemanden,
der sich damit blamiert.
|
| |
| [40. Gesetz] |
* Gesetz der Sozio-Ökonomie:
>> In einem hierarchischen System wächst die Bereitschaft, für einen
erteilten Auftrag
auch zu bezahlen, im umgekehrten Verhältnis zur Schwierigkeit und
Unliebsamkeit
der Aufgabe.
* Harri's Lamenti:
>> All die guten Dinge werden einem genommen.
* Putt's Gesetz:
>> Technologie wird von zwei Arten von Menschen bewältigt:
Solche, die das verstehen, was sie nicht beherrschen,
und solche, die das beherrschen, was sie nicht verstehen.
|
| |
| [41. Gesetz] |
* Kahn's altes Gesetz:
>> Die Effektivität der Sitzung eines Komitees verhält sich umgekehrt
proportional zur
Anzahl der Teilnehmer und zur Zeit, die für Beratungen aufgewendet
wird.
* Shanahan's Gesetz:
>> Die Dauer einer Sitzung wächst quadratisch mit der Anzahl der
teilnehmenden
Personen.
* Gesetz der Trivialität:
>> Die Zeit, die für jeden Punkt der Tagesordnung verwendet wird, steht
im umgekehrten
Verhältnis zum Nutzen des Ergebnisses.
|
| |
| [42. Gesetz] |
* Gesetz de Ausschußdynamik:
>> Je weniger Sie geneigt sind, Ausschüsse zu besuchen, um so mehr
werden sie
gezwungen, es doch zu tun.
* Hendrickson's Gesetz:
>> Wenn die Lösung eines Problems mehrere Sitzungen erfordert, kann es
sein, daß
die Sitzung wichtiger wird als das Problem.
* Lord Falkland's Gesetz:
>> Wenn es nicht notwendig ist, eine Entscheidung zu treffen, so ist es
notwendig, eine
Entscheidung nicht zu treffen.
|
| |
| [43. Gesetz] |
* Die harte Regel des Befehls:
>> Wer am lautesten brüllt, hat Recht.
* Parker's Gesetz der Prozedur:
>> Ein Entschluß zum Verschieben eines Beschlusses ist immer zur Hand.
* Patton's Gesetz:
>> Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.
|
| |
| [44. Gesetz] |
* Frothingham's Trugschluß:
>> Zeit ist Geld.
* Parkinson's zweites Gesetz:
>> Die Ausgaben steigen so lange, bis sie die Einnahmen erreichen.
* Parkinson's Gesetz der Verspätung:
>> Verspätung ist die deutlichste Form der Verachtung.
* Tucille's Gesetz der Realität:
>> Die Industrie bewegt sich immer dahin, wo ein wirtschaftliches
Vakuum zu füllen ist.
|
| |
| [45. Gesetz] |
* Westheimer's Regel zur Planung:
Berechnung der Zeit, die man braucht, um eine Aufgabe zu erledigen:
(1) Zeit abschätzen, die man wirklich für die Erledigung
einer Aufgabe braucht,
(2) den Wert mit 2 multiplizieren und
(3) die Maßeinheit der Zeit auf die nächste größere Einheit
ändern.
Auf diesem Wege wird aus einer Ein-Stunden-Aufgabe eine
Zwei-Tage-Schätzung.
* Gresham's Gesetz:
>> Belanglose Dinge werden sofort erledigt, wichtige Dinge hingegen
nie.
* Gray's Gesetz der Programmierung:
>> n+1 einfache Aufgaben erwarten einen in der Zeit, in der man n
Aufgaben erfüllen
muß.
* Logg's Widerlegung des Gray'schen Gesetzes:
>> Für die Erledigung von n+1 einfachen Aufgaben braucht man doppelt
soviel Zeit, wie
für n Aufgaben.
|
| |
| [46. Gesetz] |
* Neunzig-neunzig-Regel für Projektabläufe:
>> Die ersten 90% einer Aufgabe nehmen 90% der Zeit in Anspruch, die
letzen 10%
der Aufgabe erfordern die anderen 90% der Zeit.
* Weinberg's Gesetz:
>> Jeder Zahltag ist ein Fortschritt.
* Das Bestell-Prinzip:
>> Die Geräte, die für das gestrige Experiment notwendig waren, müssen
bis
spätestens übermorgen Abend bestellt sein.
|
| |
| [47. Gesetz] |
* Die goldene Regel der Künste der Wissenschaft:
>> Derjenige, der das Geld hat, bestimmt die Spielregeln.
* Gummidge's Gesetz:
>> Die Bedeutung eines Fachmannes verhält sich umgekehrt zur
allgemeinen
Verständlichkeit seiner Aussagen.
* Dunne's Gesetz:
>> Das Gebiet hinter der Rhetorik ist allzuoft mit Zweideutigkeiten
vermint.
* Malek's Gesetz:
>> Jede einfache Idee wird in komplizierte Worte gekleidet.
|
| |
| [48. Gesetz] |
* Ross's Gesetz:
<< Beurteilen Sie nie im voraus die Wichtigkeit einer Stellungnahme.
* Regel des Ausweges:
>> Lassen Sie sich immer die Möglichkeit für eine Erklärung, falls
etwas nicht klappen
sollte.
* Clark's Gesetz für revolutionäre Ideen:
>> Jede revolutionäre Idee (egal ob in der Wissenschaft, in Politik,
Kunst oder was auch
immer) erweckt drei möglich Reaktionen. In den drei folgenden
Aussagen sind sie
zusammengefaßt:
(1) Das ist unmöglich; verschwenden Sie nicht meine Zeit.
(2) Ist schon möglich, bloß lohn sich das ganze nicht.
(3) Ich habe schon immer gesagt, daß das eine gute Idee ist.
|
| |
| [49. Gesetz] |
* Clarke's erstes Gesetz:
>> Wenn ein berühmter, aber ältlicher Wissenschaftler feststellt, daß
etwas möglich ist,
so hat er höchstwahrscheinlich Recht. Wenn er jedoch feststellt,
daß etwas
unmöglich ist, so ist er mit größter Wahrscheinlichkeit im
Unrecht.
* Clarke's zweites Gesetz:
>> Der einzige Weg, die Grenzen des Möglichen zu überwinden, besteht
darin, einfach
das Unmögliche anzunehmen.
* Clarke's drittes Gesetz:
>> Jede einigermaßen fortschrittliche Technik gehört in den Bereich der
Magie.
|
| |
| [50. Gesetz] |
* Blaaw's Gesetz:
>> Althergebrachte Technik genießt den Vorzug vor neuer Technik.
* Cohen's Gesetz:
>> Wirklich entscheidend ist die Wortwahl, mit der Dinge erfolgreich
vorgestellt werden,
nicht die Dinge selbst.
* Barth's Unterscheidung:
>> Es gibt verschiedene Typen von Menschen:
Solche, die unter den Menschen zwei Typen unterscheiden, und
solche, die das
nicht tun.
|
| |
| [51. Gesetz] |
* Rumanak's Gesetz:
Es gibt vier verschiedene Gruppen unter den Menschen:
(1) Solche, die still dasitzen und nichts tun,
(2) jene, die über das Still-dasitzen sprechen und nichts
tun,
(3) solche, die etwas tun, und
(4) letzlich diejenigen, die darüber sprechen, etwas zu
tun.
* Segal's Gesetz:
>> Ein Mensch mit einer Uhr weiß, wie spät es ist. Ein Mensch mit zwei
Uhren wird
sich bei der Uhrzeit nie sicher sein.
* Miller's Gesetz:
>> Man kann solange nicht sagen, wie tief eine Pfütze ist, bis man
selbst hineintritt.
|
| |
| [52. Gesetz] |
* Ile's Gesetz:
>> Es gibt immer einen einfacheren Weg.
* Folgerung:
>> Je länger man den einfacheren Weg vor sich hat, desto eher übersieht
man ihn.
* Crisholm's Gesetz:
>> Wenn alles gut abläuft, dann stimmt etwas nicht.
* Folgerung:
>> Wenn Dinge eigentlich nicht schiefgehen dürfen, dann werden sie mit
Sicherheit
schiefgehen.
|
| |
| [53. Gesetz] |
* Simon's Gesetz:
>> Alle Dinge, die aus mehreren Teilen bestehen, fallen früher oder
später auseinander.
* Ginsberg's Theorem:
(1) Du kannst nicht gewinnen.
(2) Du kannst nie ohne Verlust aufhören.
(3) Du kannst nie mit dem Spiel aufhören.
* Ehrmann's Kommentar zu Ginsberg's Theorem:
(1) Dinge entwickeln sich immer zum Schlechteren hin, bevor sie
sich zum Besseren
wenden.
(2) Wer hat gesagt, daß sich Dinge zum Besseren wenden?
|
| |
| [54. Gesetz] |
* Murphy's Gesetz der Thermodynamik:
>> Unter Druck verschlimmern sich die Dinge.
* Die Richtung des Fortschritts:
>> Die meisten Dinge werden ständig schlimmer.
* Der Weg des Fortschritts:
>> Die Abkürzung ist der längste Weg zwischen zwei Punkten.
* Die Dialektik des Fortschritts:
>> Eine direkte Aktion bewirkt immer eine direkte Reaktion.
* Die Gangart des Fortschritts:
>> Die Gemeinschaft verhält sich wie ein Muli. Wenn man es zu stark
fordert, wird es
ausschlagen und seinen Reiter abwerfen.
|
| |
| [55. Gesetz] |
* Paul's Gesetz:
>> Vom Boden kann man nicht fallen.
* Wysskowsky's zweites Gesetz:
>> Jedes Gerät kann man zum Laufen bringen, wenn man nur lange daran
herumbastelt.
* Gesetz der Problemlösung:
>> Wenn man an der Lösung eines Problems arbeitet, ist es von Vorteil,
die Lösung schon vorher zu kennen.
* Knoll's Interpretation zu Murphy's letztem Gesetz:
>> Jede gute Serie hat einmal ein Ende, das gilt auch für Murphy's
Gesetze.
|
| |
zurück
Hier Murphys Ur-Gesetze aus verschiedenen Bereichen
(1) Grundlagen
1. 1 (Grundgesetz) Wenn etwas schiefgehen kann, dann wird
es schiefgehen.
1. 2 Alles geht auf einmal schief.
1. 3 Nichts ist so leicht, wie es aussieht.
1. 4 Die Natur ergreift immer die Partei des versteckten
Fehlers.
1. 5 Wenn man feststellt, daß es drei Möglichkeiten gibt,
die einen Vorgang schiefgehen lassen können und man
diese ausschaltet, entstehen automatisch drei neue
Möglichkeiten.
1. 6 Lächle, denn morgen ist alles noch viel schlimmer.
1. 7 Wenn ein Experiment gelingt, dann ist vorher etwas
schiefgegangen.
1. 8 Wenn etwas scheinbar nicht schiefgegangen ist, dann
ist es vermutlich doch schiefgegangen. Es sieht nur
richtig aus.
1. 9 Fast alle Dinge werden ständig schlimmer.
1.10 Die Abkürzung ist die längste Verbindung zwischen
zwei Punkten.
1.11 Früher oder später wird immer das Allerschlimmste
passieren.
1.12 Sobald man etwas erwähnt:
a) wenn es gut ist, geht es vorüber.
b) wenn es schlecht ist, passiert es.
1.13 Negative Erwartungen ergeben negative Ergebnisse,
Positive Erwartungen ergeben negative Ergebnisse.
1.14 Alles was gut beginnt, endet schlecht.
Alles was schlecht beginnt, endet furchtbar.
2. 1 Wenn ein Projekt n Komponenten verlangt, dann
werden maximal n-1 Komponenten auf Lager sein.
2. 2 Jeder Draht, in bestimmter Länge geschnitten, wird zu
kurz sein.
2. 3 Einheiten werden stets in den am wenigsten gebräuchlichen
Bezeichnungen angegeben. z.B. Geschwindigkeit in Doppelzoll
pro Viertelwoche oder Dichte in Achtelunzen pro
Drittelgallone.
2. 4 Ein Transistor, geschützt durch eine Sicherung, wird
diese Sicherung schützen indem er zuerst durchbrennt.
2. 5 Jede Berechnung, in die sich ein Fehler einschleichen
kann, wird auch einen haben.
2. 6 Jeder Fehler in einer Berechnung wird sich in die Richtung
des größtmöglichen Schaden bewegen.
2. 7 Teile, die in einer bestimmten Reihenfolge nicht montiert
werden können, werden so montiert sein.
2. 8 Angaben eines Herstellers über die Leistungen müssen
mit dem Faktor 0,2 bis maximal 0,5 multipliziert werde.
2. 9 Lieferversprechungen eines Herstellers müssen mit dem
Faktor 2 bis 10 multipliziert werden.
2.10 Garantieleistungsklauseln werden mit der Bezahlung der
Rechnung ungültig.
2.11 Ein Fehler tritt erst dann auf, nachdem die letzte Kontrolle
durchlaufen worden war.
3. 1 Jedes fertige Programm, das läuft, ist veraltet.
3. 2 Wenn ein Programm nützlich ist, muss es geändert werden.
3. 3 Wenn ein Programm nutzlos ist, muss es dokumentiert werden.
3. 4 Jede Programmentwicklung wächst so lange, bis es die Fähigkeiten
des Programmierers übertrifft, der es weiterführen muss.
3. 5 Erst wenn ein Programm mindestens 6 Monate läuft,
wird der katastrophale Fehler entdeckt werden.
3. 6 Programmiere ein System, das selbst ein Irrer anwenden kann,
und so wird es auch nur ein Irrer anwenden wollen.
3. 7 Ein sorglos geplantes Projekt dauert viermal so lange als
erwartet. Ein sorgfältig geplantes Projekt nur zweimal so lange.
3. 8 Jeder Programmierer programmiert stets so lange bis der ihm
zur Verfügung stehende Speicher restlos aufgebraucht ist.
3. 9 Der Fehler befindet sich immer in der Routine, die niemals
getestet wurde.
3.10 Fluchen ist die einzige Sprache, die alle Programmierer wirklich
beherrschen.
(4) Hierarchien u. Organisationen
4. 1 Die einzig wichtige Information in einer Hierarchie ist: Wer darf was
wissen?
4. 2 In jeder Organisation gibt es eine bestimmte Anzahl von Positionen, die
mit Versagern besetzt werden müssen. Folge: Sobald ein Versager aus
einer Organisation ausscheidet, muss ein neuer eingestellt werden.
4. 3 Was dir auf einer Ebene eine Belobigung einbringt, bringt dich auf einer
anderen um.
4. 4 Wenn zwölf Leute die Arbeit von einem machen, ist das ein Ausschuss
4. 5 Jedes einfache Problem kann unlösbar gemacht werden, wenn man genügend
viele Konferenzen darüber abhält.
4. 6 Sobald die Methode, mit der das Projekt ruiniert werden kann, endlich
vorgestellt wird, wird sie unweigerlich als vernünftige Lösung
begrüsst werden.
4. 7 Sobald das Projekt ruiniert ist, werden alle, die den falschen Weg
unterstützt haben, ohne Skrupel erklären: "Ich wünschte, ich hätte
meine Bedenken gleich damals geäussert."
4. 8 Wer alle Kommissionen grundsätzlich ablehnt, wird gezwungen, den Vorsitz
zu übernehmen.
4. 9 Sag nein, dann beginne mit den Verhandlungen.
4.10 Durcheinander schafft offene Stellen.
(5) Politiker u. andere Subjekte
5. 1 Wenn die Tatsachen gegen dich sprechen, dann berufe dich auf das Gesetz.
Wenn die Gesetze gegen dich sprechen, dann berufe dich auf die Tatsachen.
Wenn Tatsachen und Gesetze gegen dich sprechen, dann schrei und schimpfe
so laut du kannst.
5. 2 Wenn ein Politiker eine Idee in die Tat umsetzen will, dann hat er sie
falsch verstanden.
5. 3 Jeder amerikanische Kreuzzug endet als krummes Geschäft.
5. 4 Die Zahl der zurückgelegten Flugkilometer ist direkt proportional zur
Unfähigkeit des Kandidaten. (Folge: Jet lag akkumuliert sich).
5. 5 Ein guter Slogan kann jegliches Denken 50 Jahre lang aufhalten.
5. 6 Traue nie einem Informanten, der nie etwas Falsches berichtet.
5. 7 Wenn deine Fakten nicht stimmen, dann führt unbestechliche Logik
unweigerlich zu einem falschen Egebnis. Nur ein paar Denkfeher geben dir
dann noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.
5. 8 Wenn man genügend viele Gutachten bestellt, kann man sich jede Meinung
von einem Fachmann bestätigen lassen.
5. 9 Spekuliere als Politiker nie über Dinge, die man auch genau wissen kann.
5.10 Trau nur denen, die genausoviel zu verlieren haben wie du, wenn es nicht
klappt.
(6) Wissenschaften
I. Einteilung:
6. 1 Ist es grün oder schlängelt sich, dann ist es Biologie.
6. 2 Wenn es stinkt, ist es Chemie.
6. 3 Wenn es nicht funktioniert, ist es Physik.
6. 4 Wenn man es nicht versteht, ist es Mathe oder Informatik.
6. 5 Wenn es unlogisch ist, ist es Philosophie, Psychologie oder Theologie.
6. 6 Wenn man Leukämie kriegt, ist es Kernphysik.
6. 7 Wenn es strotzt vor Lüge und Halbwahrheit, dann ist es Statistik.
II. Praxis:
6. 8 Man muss ein Idiot sein um das Werk eines anderen Idioten referieren zu
können.
6. 9 Die interessantesten Experimentalergebnisse treten nur einmal auf.
6.10 Die Wiederholung eines Experiments bestätigt gar nichts.
6.11 Der Unterschied zwischen den Naturgesetzen und Murphys Gesetzen liegt
darin, daß man bei den Naturgesetzen sicher sein kann, daß alles immer
nach der gleichen Methode schiefgeht.
6.12 Die Natur belügt dich immer solange es geht.
6.13 Die grundlegenden Bausteine der Materie kommen in der Natur nicht vor.
6.14 Verwechsle nie das Modell mit der Realität! (Merksatz: Versuche nie die
Speisekarte zu essen).
6.15 Bestreite die letzte Erkenntnis auf der Liste.
6.16 Füge deine Erkenntnis hinzu.
6.17 Gib die Liste weiter.
6.18 Ausnahmen sind immer zahlreicher als Regeln.
6.19 Von allen anerkannten Ausnahmen gibt es Ausnahmen.
6.20 Wenn man alle Ausnahmen im Griff hat, erinnert sich niemand mehr an die
Regeln, für die diese Ausnahmen gegolten haben.
6.21 Alles was in Klammern steht, kann man ignorieren.
6.22 In der Wissenschaft gibt es keine Antworten, nur Querverweise.
(6A) Konstruktionslehre
6.23 Mach es zu gross und hau so lange drauf, bis es passt.
6.24 Wenn man jemandem zeigen will, daß eine Maschine nicht funktioniert,
dann tut sie es.
6.25 Jeder der etwas herstellt wäre der letzte, der es benutzt.
6.26 Wenn etwas nicht funktioniert, dann mach es größer. (Je größer das
Ausmass, umso weniger fällt es auf, daß es nicht funktioniert.)
6.27 Nichts ist so dauerhaft wie ein Provisorium.
6.28 Was man nicht zerlegen kann, fällt früher oder später von selbst
auseinander.
6.29 Etwas dort wegnehmen, wohin es gehört, erfordert weniger Energie, als
es wieder an Ort und Stelle zu bringen.
6.30 Wenn man etwas oft genug auseinander nimmt und wieder zusammensetzt, hat
man schliesslich zwei davon.
6.31 Maschinen funktionieren meist besser, wenn man sie einschaltet.
6.32 Wenn es die "letzte Minute" nicht gäbe, würde überhaupt nichts
erledigt.
6.31 Wenn man eine Konstruktion versteht, dann ist sie veraltet.
6.32 Alles was man ändern kann, wird so lange verändert, bis es zu spät
ist um noch etwas ändern zu können.
(7) Murphologie im Büro
7. 1 Wenn alles andere versagt, versuch es mal mit dem Vorschlag des Chefs.
7. 2 Wenn du zwei Anweisungen erhältst, die sich widersprechen, dann befolge
beide.
7. 3 Sobald du dich niedersetzt um eine heisse Tasse Kaffee zu trinken, wird
der Chef etwas von dir verlangen, was solange dauert, bis der kaffee
kalt ist.
7. 4 Wenn etwas vetraulich ist, bleibt es versehentlich im Fotokopierer.
7. 5 Der allerletzte Termin liegt eine Woche hinter dem letzten.
7. 6 Wenn du es ordentlich ablegst, weisst du genau, wo es ist, aber du wirst
es nie brauchen.
7. 7 Wenn du es nicht ordentlich ablegst, wirst du es nicht finden aber
täglich fragt dich jemand danach.
7. 8 Verhandle nie vor 10 Uhr und nie nach vier Uhr: Vor zehn Uhr denken Sie,
du bist zu eifrig, nach vier Uhr denken sie, du bist verzweifelt.
7. 9 Wenn du jemandem einen Gefallen tust, dann gehört dies sofort zu deinem
Job.
7.10 Es ist schwierig sich wie ein Adler in die Lüfte zu erheben, wenn man
von lauter Mastgänsen umgeben ist.
(8) Alltags-Murphologie
8. 1 Immer wenn du an die Reihe kommst, werden die Regeln geändert.
8. 2 Je früher man zurückfällt, desto mehr Zeit hat man zum Aufholen.
8. 3 Allradantrieb bedeutet, daß man erst dort steckenbleibt, wo der
Abschleppwagen nicht hinkommt.
8. 4 Je kälter der Röntgentisch, dest weiter muss man sich ausziehen.
8. 5 Wenn du gerade beim Giessen bist, fängt es zu regnen.
8. 6 Die Windgeschwindigkeit steigert sich direkt proportional zu den Kosten
für die neue Frisur deiner Frau.
8. 7 ärzte können ihre Fehler begraben, aber ein Architekt kann dir nur
raten, Efeu zu pflanzen.
8. 8 Deine Bemühungen, einen zerbrechlichen Gegenstand in letzter Sekunde zu
fangen, werden unweigerlich größere Zerstörungen anrichten, als wenn
du ihn hättest fallen lassen, ohne dich darum zu kümmern.
8. 9 Überall gibt es fünf Elemente: Feuer, Wasser, Luft, Erde und
Stupidität.
8.10 Zwei Dinge sind unendlich: Das Weltall und die menschliche Blödheit.
Beim Weltall zweifelt die Wissenschaft allerdings noch.
(9) Hierarchien
9. 1 In jedem von Menschen geführten Unternehmen sucht sich die Arbeit die
niedrigste Stufe der Hierarchie.
9. 2 Die Organisation jeder Bürokratie ist wie ein Abwasserbecken: Die
grossen Brocken werden immer nach oben gespült.
9. 3 Macht neigt dazu, Beschäftigungen an solche zu vergeben, die nicht in
der Lage sind, sie auzuführen.
9. 4 In einer hierarchischen Organisation ist das Durcheinander umso
größer, je höher die Stufe.
9. 5 Diejenigen, die etwas können, tun es.
9. 6 Diejenigen, die nichts können, unterrichten es.
9. 7 Diejenigen, die es weder tun noch unterrichten können, verwalten es.
9. 8 Der Mann, der lächelt, wenn etwas schiefgeht, hat an jemanden gedacht,
den er verantwortlich machen kann.
9. 9 Technologie wird von 2 Menschentypen beherrscht:
Von denjenigen, die begreifen, was sie nicht verwalten.
Und von denjenigen, die verwalten, was sie nicht begreifen.
9.10 Ein Idiot in einer hohen Stellung ist wie ein Mann auf dem Gipfel eines
hohen Berges: Alles erscheint ihm klein, und er wirkt auch auf jeden
klein.
9.11 Das unvermeidliche Ergebnis von verbesserten und erweiterten
Mitteilungen zwischen verschiedenen Stufen einer Hierarchie ist
ein unermesslich wachsendes Gebiet von Missverständnissen.
9.12 Jeder Befehl, der missverstanden werden kann, wird missverstanden.
(10) Haushalt und Konsum
10. 1 Die größte Attraktion für die Suppe ist eine saubere Krawatte.
10. 2 Der pingeligste Gast kriegt immer die angeschlagene Tasse, das Haar in
der Suppe und das Glas mit dem Lippenstift dran.
10. 3 Die Papiertüte die Platzt, ist die mit dem Whiskey und den Eiern drin.
10. 4 Angeschlagenes Geschirr zerbricht nie.
10. 5 Das Haustier ist immer auf der falschen Seite der Türe.
10. 6 Wenn du das Radio andrehst, wirst du immer die letzten Takte deines
Lieblingsliedes hören.
10. 7 Das Buch, für das du gestern DM 49,- bezahlt hast, kommt morgen als
Taschenbuch zu DM 8,90 raus.
10. 8 Wenn draufsteht "Für alle größen", dann passt es niemandem.
10. 9 Je mehr etwas kostet, desto weiter muss man es zur Reparatur schicken.
10.10 Was du dir leisten kannst, willst du nicht haben.
10.11 Das Ding, das du möchtest, gibt es nie im Schlussverkauf.
10.12 Investiere niemals in etwas, das frisst.
10.13 Vom Fussboden kann man nicht fallen.
10.14 Kinder brauchen etwa drei Jahre um Gesetz 10.13 zu kapieren.
(11) Soziologie und Ethologie
11. 1 Zölibat ist nicht erblich.
11. 2 Schönheit mal Gehirn ist konstant.
11. 3 Dringendes Bedürfnis ist die Mutter fremder Bettgenossen.
11. 4 Schönheit ist nur oberflächlich, aber Hässlichkeit geht durch und
durch.
11. 5 Die Gesamtmenge des in einem System ist immer konstant. Jede
Verringerung in einer Richtung hat eine Zunahme in eine andere Richtung
zur Folge. (z.B. Die Abnahme von Arbeitslosigkeit und Armut wird von
einer Steigerung bei Mord und Umweltverschmutzung begleitet).
11. 6 Die Summer der Intelligenz auf unserem Planeten ist konstant, aber die
Bevölkerung wächst.
11. 7 Niemand versteht oder kümmert sich um das, was irgendjemant tut.
11. 8 Werd nicht sauer! Rechne ab! (Merksatz: Eine Smith & Wesson über-
trumpft 4 Asse).
11. 9 Freunde kommen und gehen, Feinde sammeln sich an.
11.10 Indem man sich einen Feind macht, tut man einem anderen einen Gefallen.
11.11 Menschen und Nationen werden sich vernünftig verhalten, wenn alle
anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind.
11.12 Jeder sollte an etwas glauben. Ich glaube, ich hol mir noch'n Bier aus
dem Kühlschrank.
(12) Nochmals Konsum
12. 1 Wenn es gut ist, wird es abgeschafft.
12. 2 Wenn es passt, ist es hässlich.
12. 3 Eine 60-Tage-Garantie garantiert dafuer, daß sich das Produkt am 61.
Tag selbst zerstört.
12. 4 Jedes Stück, das mit NEU und/oder VERBESSERT beschriftet ist, ist es
nicht.
12. 5 Jedes Etikett NEU und/oder VERBESSERT bedeutet eine Preiserhöhung.
12. 6 Der DM-Test über einen gekauften Artikel erscheint drei Tage nachdem
Du den Artikel gekauft hast.
12. 7 Der Artikel, denn du gekauft hast, wird mit NICHT EMPFEHLENSWERT
bewertet.
12. 8 Der andere, den du wegen des geringeren Preises nicht genommen hast,
wird mit SEHR EMPFEHLENSWERT bewertet.
12. 9 Wenn es dir gefällt, dann haben sie es nicht in Deiner Größe.
12.10 Wenn es dir gefällt und es passt, dann kannst du es dir nicht leisten.
12.11 Wenn es dir gefällt, passt und du es dir leisten kannst, dann fällt
es beim ersten Tragen auseinander.
12.12 Die angenehmsten Dinge verursachen Krebs bei Labormäusen und sind
unverschämt hoch besteuert.
(13) Vorgesetzte u. andere Nieten
13. 1 Wenn ein Vorgesetzter erst anfängt zu denken, verliert er die
Übersicht.
13. 2 Verantwortung hat nichts mit Kompetenz zu tun.
13. 3 Die Beamten, die man am wenigsten brauchen kann, stehen am weitesten
oben.
13. 4 Die Unfähigkeit eines Vorgesetzten zeigt sich darin, daß er noch
nicht einmal die Probleme zu lösen vermag, die man ohne ihn gar nicht
hätte.
13. 5 Wenn der allerdümmste Beamte des Hauptamtes in die Personalabteilung
versetzt wird, steigt in beiden Abteilungen der durchschnittliche
Intelligenzquotient.
13. 6 Operative Hektik ersetzt geistige Windstille (Merksatz: Auch Panik
lässt keine geistigen Flügel wachsen.
13. 7 Die Aufgabe eine Behördenleiters besteht darin, Zufall durch Irrtum zu
ersetzen.
13. 8 Die Tätigkeit eines Behördenleiters ist beschränkt. Sie beschränkt
sich darauf, seine Mitarbeiter zu demotivieren.
13. 9 Ein Amtsleiter besitzt nichts ausser Unkenntnis, aber die verteidigt er
leidenschaftlich.
13.10 Jedermann kann sich dumm stellen, aber ein Amtsleiter wirkt meist
überzeugender.
13.11 Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben. Man muss auch unfähig sein,
sie auszudrücken.
13.12 Es ist verdammt hart, eine Niete zu sein.
13.13 Um sich keine Meinung zu bilden, benötigt ein Amtsleiter mindestens
einen Arbeitstag.
13.14 Da er nicht weiss, was er macht, weiss er auch nicht, was er falsch
macht.
13.15 Was der Untergebene Entscheidungsschwäche nennt, nennt der Vorgesetzte
Flexibilität.
(14) Noch'n Vorgesetzter
14. 1 Delegieren heisst Macht verlieren.
14. 2 Wälze Fehler ab.
14. 3 Ziehe Erfolge an dich.
14. 4 Von unfähigen Untergebenen soll man sich nicht trennen. Man braucht
sie als Sündenböcke.
14. 5 Die Qualität eines Beamten wird nicht danach bemessen, wie viele Akten
er abschliesst, sondern wie viele er anlegt.
14. 6 Du kannst nie so alt werden wie du Überstunden abgerechnet hast.
14. 7 In einer Amtsbesprechung wartet man am besten auf den Standpunkt des
Vorgesetzten. (Vorausgesetzt er hat einen und vorausgesetzt er kann
diesen überhaupt formulieren).
14. 8 Die Pflichterfüllung eines Beamten ist mit seiner Anwesenheit
erschöpft.
14. 9 Wer kriecht kann nicht stolpern.
14.10 Die Erfolge finden immer an der Spitze einer Hierarchie statt. Die
Misserfolge am anderen Ende.
(15) Polizei
15. 1 Es werden immer so viele Strafzettel verteilt, bis der Block leer ist.
15. 2 Wenn du auf der Strasse belästigt wirst, dann schrei nicht um Hilfe
sondern parke falsch - dann kommt die Polizei.
15. 3 Beim Falschparken gilt:
Mengenrabatt ist nicht.
Vorauszahlung auch nicht.
Zehnerkarten erst recht nicht.
15. 4 Falsch geparkt hat man nur, wenn man erwischt wird.
15. 5 Freie Parkplätze sieht man nur als Fussgänger.
15. 6 Radarfallen stehen nur dort, wo das Rasen so richtig Spass macht.
15. 7 Der Blinker fällt nur dann aus wenn ein Polizeiwagen in der Nähe ist.
15. 8 Zwei Polizisten ahnden Verkehrsübertretungen stets unterschiedlich. Du
gerätst immer an den Unnachgiebigen.
15. 9 Der Täter ist immer früher am Tatort.
15.10 Ein Vermummungsrecht gilt nur für Demonstranten, nicht jedoch für
Polizisten.
15.11 Der Demonstrant, der am brutalsten vorgegangen ist, wird am lautesten
auf seine Rechte pochen.
15.12 Eine Demonstration für den Frieden ist selten friedlich.
15.13 Zeugen widersprechen einander. Selbst wenn es nur einen Zeugen gibt.
(16) Finanzamt
16. 1 Meide einen Mitmenschen, der behauptet, ihm mache seine Steuer-
erklärung Spass, und er geben sie bereits am 2. Januar ab.
16. 2 Egal wieviel man verdient. Man zahlt immer zu viele Steuern.
16. 3 Reich ist man erst, wenn es einem egal ist, wieviel das Finanzamt nimmt.
16. 4 Subventionen bekommen immer nur die anderen. Steuerrückzahlungen auch.
16. 5 Kein Steuertarif ist gerecht.
16. 6 Wenn der Steuertarif geändert wird, spürst du nichts davon: Niedrige
Steuern werden immer durch höhere Sozialabgaben ausgeglichen.
16. 7 Steuererleichterungen für bestimmte Einkommensarten werden genau in
dem Jahr ausser Kraft gesetzt, in dem du erstmalig solche Einkommen
hast.
16. 8 Die heimlichen Steuererhöhungen nehmen unheimlich zu.
16. 9 Den Beleg für die teuerste Ausgabe wirst du nie finden.
16.10 Geh nie freiwillig zum Finanzamt. Sie könnten etwas entdecken.
16.11 Wenn du einen Finanzbeamten auf einen kleinen Fehler in deinem
Steuerbescheid aufmerksam machst, der zu deinen Gunsten geändert
werden soll, wird er einen grossen Fehler entdecken, den er zu deinen
Ungunsten anrechnet.
16.12 Kein Finanzbeamter wird deinen Argumenten folgen können oder
wollen.
(17) Schule
17. 1 Ferien sind stets zu kurz - besonders in der letzten Ferienwoche.
17. 2 Alle Lehrer sind zu jeder Zeit ferienreif.
17. 3 Ohne Schule gäbe es keine Ferien.
17. 4 Schüler behindern eher die Arbeit in der Schule.
17. 5 Schüler verstehen nie etwas und stellen immer die falschen Fragen.
17. 6 Keiner erinnert sich an den Stoff der letzten Stunde.
17. 7 In den Augen der Schüler spiegelt sich mittags um zwölf noch die
Länge des gestrigen Fernsehabends.
17. 8 Auch wenn sie gar nicht wissen, wie es geht - an die Wand schmieren
können sie es bereits.
17. 9 Es ist für einen Schüler nicht schwer, mehr Erlässe zu kennen als
der Lehrer.
17.10 Lehrer gehen genauso ungern in die Schule wie Schüler.
17.11 Die meisten Lehrer finden ihre Stunden ebenso langweilig wie die
Schüler.
17.12 Ein Lehrer weiss selten mehr als der Schüler, er kann es nur besser
verbergen.
17.13 Lehrer verschweigen Begründungen für den Lehrstoff nicht. Sie
verweisen lediglich darauf, daß die Begründung erst im kommenden Jahr
erfolgen wird, weil der Schüler sie erst dann verstehen kann.
17.14 Kein Lehrer blickt über den Horizont seines Lehrbuches hinaus.
17.15 Nichts nervt einen Lehrer mehr als ein Schüler, der mehr weiss, als
er wissen dürfte.
17.16 Nicht für die Schule sondern für den Lehrplan lernen wir.
17.17 Kein Schüler ist so dämlich um nicht wenigstens als abschreckendes
Beispiel dienen zu können.
17.18 Wenn du dich gut präparierst kommst du nicht dran - höchstens in dem
Teilgebiet, das du als unwichtig ausgelassen hast.
17.19 Mindestens eine Lösung im Lehrerhandbuch ist falsch.
17.20 Aber welche?
17.21 Die Realität hält sich selten wenn überhaupt an das, was der Lehrer
an die Tafel gekritzelt hat.
17.22 Die letzten 5 Minuten einer Unterrichtsstunde sind wesentlich länger
als die ersten 5 Minuten.
17.23 Nachmittagsunterricht ist vormittags am schönsten.
17.24 Unterricht zu halten ohne gegen Gesetze, Verordnungen, Bestimmungen,
Erlässe, Verfügungen oder Anordnungen zu verstossen, ist unmöglich.
17.25 Ein Lehrer mit nur 2 Augen ist hilflos bei 30 Schülern.
17.26 Nirgendwo fallen so viele Schulstunden aus wie in der Schule.
17.27 Die Lehrerausbildung bereitet den künftigen Lehrer auf alles vor, nur
nicht auf die Wirklichkeit.
(18) Bürokratie - ultima ratio der Menschheit
18. 1 Behörden existieren, damit gewöhnlichen Sterblichen die Unfertigkeit
des Universums vor Augen haben.
18. 2 Das Fehlen des Beamtenapparates würden nur die Beamten merken. Falls
sie überhaupt etwas bemerken.
18. 3 Der Sinn einer Behörde liegt in ihrer Existenz.
18. 4 Was eine richtige Behörde ist, die kontrolliert sich selbst.
18. 5 Auch eine reorganisierte Behörde bleibt eine Behörde.
18. 6 Selbst eine Behörde kommt gegen eine Behörde nicht an.
18. 7 Untaugliche Erlässe halten ewig. Dumme Erlässe doppelt so lange.
(Erlass geht vor Verstand).
18. 8 Es bringt wenig Sinn, einen Erlass verstehen zu wollen.
18. 9 Verordnungen haben mit der Wirklichkeit etwa soviel zu tun wie die
Schwarzwaldklinik mit dem Aachener Grossklinikum.
18.10 Keine noch so harte Wirklichkeit ist dem planlosen Eingreifen eines
Beamten auf Dauer gewachsen.
18.11 Beamte unterscheiden sich von gewöhnlichen Bürgern darin, daß sie
ihre Fehler noch nach Jahrzehnten mittels Akten belegen können.
18.12 Vorgänge erweitern sich um den vorhandenen Aktenordner auszufüllen.
18.13 Die Zahl der Akten vermehrt sich so lange bis das Archiv voll ist.
18.14 Beamte dürfen nichts annehmen, nicht einmal Vernunft.
18.15 Was ein Beamter nicht begreift, wird von ihm untersagt.
18.16 Daher ist in unserem Land so viel verboten.
18.17 Der 2. Hauptsatz der Wärmelehre real formuliert:
Unordnung -> Chaos -> öffentliche Verwaltung.
18.18 Einen Beamten kann man auch mit einem Satz beleidigen, den er nicht
versteht.
18.19 Behörden geben Bescheide, aber keine Antworten.
18.20 Verwirre einen Beamten nicht indem du ihn nach dem Sinn seiner Arbeit
fragst.
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